Zucker Kommunikation – Social Media Newsroom



Trendreport 2012: Facebook-Kommunikation wird für Marken immer interessanter

Posted on 5. November 2012 by admin

Die Agenturen pilot, Hamburg, und Zucker.Kommunikation, Berlin, haben nach 2010 (nur Zucker.) und 2011 bereits das dritte Jahr in Folge die Facebook-Profile der 150 Top TV-Werbespender analysiert. Das zentrale Ergebnis: Marken bauen ihre Facebook-Reichweite kontinuierlich aus, die Bereitschaft der User zur Interaktion mit einer Marke nimmt jedoch ab. Gleichzeitig ist ein deutlicher Anstieg von Sender-Marken zu beobachten, die ihre Fans einseitig mit Informationen versorgen – was den Erwartungen und Wünschen der User entspricht. Außerdem bewerten Facebook-Nutzer, die Fan einer Marke sind, diese als signifikant sympathischer, vertrauenswürdiger und moderner als Nicht-Markenfans im Schnitt ihre Topmarken bewerten. Die Markenfans fühlen sich darüber hinaus stärker persönlich von der Marke angesprochen.

Zur Analyse wurden die offiziellen deutschsprachigen Facebook-Profile der Top 150 TV-Werbetreibenden aus dem 1. Quartal 2012 herangezogen. Insgesamt wurden 84 Facebook-Profile analysiert. Die Auswertungstechnik stammt von buddybrand, Berlin. In einer ergänzenden Konsumentenbefragung wurden 400 Facebook-Nutzer ab 16 Jahren zu ihren Einstellungen und Interaktionen zu bzw. mit Marken auf Facebook befragt, um das Marken-Image von Facebook-Fans und Nicht-Fans zu vergleichen. Die Funktionen, die Marken auf Facebook erfüllen, sind unterschiedlich: Der Großteil der Marken tritt – wie bereits im Vorjahr – als „Friend Brand“ auf (57%): Sie suchen direkten Dialog, Austausch und Kontakt mit ihren Fans. Gleichzeitig ist ein deutlicher Anstieg der Marken zu beobachten, die auf Facebook als Sender auftreten und ihre Fans eher einseitig mit Informationen versorgen (33%, 2011: 12%). Diese Entwicklung erinnert an die Ergebnisse des 1. Trendreports 2010. Ein leichter Rückgang ist bei den Service Brands festzustellen (6%, 2011: 13%). Dabei entspricht der Anstieg der Sender Brands den Erwartungen der Nutzer. Im Panel äußern die Befragten in erster Linie den Wunsch nach Informationen (84%), gefolgt von Gewinnspielen (65%) und Produktproben (47%) sowie Unterhaltung (42%). User scheinen also von den Marken nicht in erster Linie dialogische Angebote zu erwarten.

Die Bereitschaft der Nutzer zur Interaktion ist dagegen eher gering: Mit durchschnittlich 0,6% liegt die Interaktionsrate unter den Werten der Vorjahre (2011: 1,5%, 2010: 4,3%). Die höchste Interaktionsrate erreichen Automobilhersteller und FMCGs. Der Großteil der Interaktionen liegt im Bereich der Lightweight Interactions („Gefällt mir“), Kommentare und Nutzer-Postings treten deutlich seltener auf. Nach der erweiterten Interaktions-Größe „Sprechen darüber“ interagieren im Schnitt immerhin 3,5% der Fans einer Seite mit dieser. Wenn Nutzer mit einer Marke interagieren, tun sie dies – neben Gewinnspielen – vor allem, um auf Neuigkeiten zu reagieren, etwas zu loben oder eine Frage zu stellen. Ein wesentlicher Grund für das Sinken der Interaktionsrate ist vermutlich der starke Anstieg der Fanzahlen der Marken, die negativ mit der Interaktionsrate korrelieren. Die Fanzahlen der untersuchten Facebook-Seiten haben sich im Laufe des letzten Jahres auf durchschnittlich 126.084 Fans verfünffacht.

Aus der Sicht von Martina Vollbehr, Geschäftsführerin pilot Hamburg, hat Social Media im Sinne einer Marketing Evolution die nächste Stufe erreicht. „Auch bei niedriger Interaktion haben die Marken-Fans bei Facebook eine stärkere emotionale Bindung zu ihren Marken als Nicht-Markenfans zu ihren Top-Marken. Facebook-Marketing zahlt heute direkt auf das Markenimage ein!“ Und in der Tat: Fans auf Facebook bewerten Marken signifikant sympathischer (+24%), vertrauenswürdiger (+14%) und moderner (+8%) als Nicht-Markenfans ihre Top-Marken bewerten. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung der Facebook-Kommunikation für die Bindung von Konsumenten und Marke.

Matthias Bonjer, Geschäftsführer Zucker.Kommunikation, hält ein Umdenken in der Bewertung des Kommunikationserfolges auf Facebook für nötig: „Vor dem Hintergrund der immer stärkeren EdgeRank-Filterung steigt die Bedeutung der „echten“, also ungekauften, Interaktion der Fans mit ihren Marken. Diese Interaktion bildet jedoch nur einen KPI von mehreren ab. Die Kennzahl ‚Sprechen darüber‘ ist hier eine sinnvolle Erweiterung. Daneben ist Facebook heute aber bereits ein Reichweitenmedium, in dem Fans von ihren Marken informiert werden wollen. Der Austausch kann, muss aber nicht, im Vordergrund stehen. Hier gilt es, differenziertere Maßstäbe anzusetzen und entsprechende Kommunikationskonzepte zu entwickeln.“

Künftig wird es für Marken von entscheidender Bedeutung sein, ihre Sichtbarkeit trotz sinkender Interaktionsraten weiter auszubauen. Neben der gezielten Aktivierung der Fans wird auch der Unterstützung durch Media-Leistung eine bedeutende Rolle zukommen.

Der Trendreport zum Download auf Slideshare:
Trendreport 2010
Trendreport 2011

Hier steht dann ein alternativer Text für das Ersatzbild (alt tag).

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Social Media: Chancen für die Fahrradindustrie

Posted on 20. August 2012 by admin

Deutschsprachige Fahrradhersteller schöpfen die Möglichkeiten von Social Media noch nicht aus. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und die PR-Agentur Zucker.Kommunikation, Berlin, haben eine umfassende Analyse zum Status Quo der Fahrradmarken auf Facebook erstellt. Unternehmen nutzen Social Media für das komplexe Thema E-Bike ebenso wenig wie für ihre Markenkommunikation. Die Untersuchung erfasste 40 Marken und ihre Aktivitäten in den gängigen Social Media und stellte sie globalen Herstellern gegenüber. In einer ergänzenden Konsumentenbefragung durch TNS Emnid zeigte sich, dass Nutzer von Social Media signifikant weniger Informationen der Hersteller erreichen.

Berlin, Bad Soden 20. August 2012 – Immer mehr Industrien pflegen ihre Marken in den gängigen Social Media, vor allem auf Facebook. Gerade auch komplexere Produkte finden hier nicht nur Fans, sondern eine Plattform zur Marken- und Nutzenkommunikation. Vorreiter im Fahrrad- und E-Bike-Markt sind die amerikanischen Hersteller, die Social Media als festen Bestandteil ihrer Kommunikation integrieren. Im Vergleich dazu sind zwar im deutschsprachigen Raum nahezu alle 40 untersuchten Marken-Profile auf Facebook länger als 12 Monate vertreten, allerdings haben etwas über als ein Drittel mehr als 1.000 und nur vier Anbieter über 10.000 Fans. Der Median liegt bei 717 Fans. Das Dialogangebot der Seitenbetreiber ist auffällig gering, wenngleich die Like-Raten* im Betrachtungszeitraum hoch lagen. Dies weist auf eine große Akzeptanz der Marken bei ihren Fans. Das komplexe und für Social Media ideale Thema E-Bikes findet allerdings kaum statt. Dort, wo während des Untersuchungsmonats Mai das Thema aktiv durch die Marken gespielt wurde, fand es eine erkennbar höhere Relevanz bei den Fans. Auffällig ist, dass junge und innovative Marktteilnehmer, mit einem kleineren und trendigeren Sortiment, die Social Media ebenso wenig nutzen, wie traditionelle Hersteller, die teilweise seit über 50 Jahren und länger Fahrräder produzieren.

Ergänzend dazu zeigen die Ergebnisse der Konsumentenbefragung von TNS Emnid im Rahmen der Studie vor allem bei Facebook-Nutzern ein erkennbares Informationsdefizit gegenüber Nicht-Nutzern von Social Media. Dies verdeutlicht sich beim Thema E-Bike. Hier beziehen die meisten Deutschen Informationen (der letzten sechs Monate) über traditionelle Medien. Während das Internet (ohne Social Media) an dritter Stelle steht und TV / Radio sowie Zeitungen / Zeitschriften das Thema regelmäßig spielen, haben signifikant weniger Facebook-Nutzer das Thema in den letzten sechs Monaten wahrgenommen, als die Vergleichsgruppe traditioneller Mediennutzer. Für die Markenhersteller zeigen sich große Potenziale: Insbesondere die Imagewerte („Best Ager Image“) sprechen gegen ein E-Bike, ein hoher Preis oder die Diebstahlsgefahr ist hier bei Social-Media-Nutzern geringer als Gegenargument ausgeprägt. Ebenfalls spielen Freunde als Empfehler für den Fahrradkauf im Vergleich zum Handel eine große Rolle, was für die Nutzung der Social Media mit seinem Empfehlungscharakter spricht.

Erstmals wird die Studie zum Start der internationalen Fachmesse EUROBIKE am 29. August in Friedrichshafen vorgestellt. Anmeldungen für die Präsentation um 15.00 Uhr im Raum „Bern“, Foyer-Ost, bitte über den ZIV per Mail: schreyer@ziv-zweirad.de

Zusammenfassung der Studie:

Über den ZIV

Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) ist nationale Interessenvertretung und Dienstleister für die deutsche und internationale Fahrradindustrie. Rund 80 Unternehmen aus der Fahrrad-, Fahrradteile und Zubehör-Industrie sind im Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) organisiert.

Über Zucker.Kommunikation

Zucker.Kommunikation ist eine unabhängige Agentur für strategische Marken-PR mit Sitz in Berlin. Seit 1998 betreut Zucker.Kommunikation Marken, Unternehmen und Institutionen wie Direct Line, Blumenbüro Holland, C1rca, Foot Locker, Fleurop, Havaianas, Plantronics, PUMA u.a. Geschäftsführer sind Matthias Bonjer und Oliver Kottwitz. Im aktuellen PR-Ranking von Gerhard A. Pfeffer belegt Zucker.Kommunikation Platz 5 unter den Lifestyle-PR-Agenturen in Deutschland.

http://zucker.newsroom.eu

Pressekontakt:
Stephan Schreyer
Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)
Tel. 06196-5077-13
E-Mail: schreyer@ziv-zweirad.de
www.ziv-zweirad.de

Matthias Bonjer
Zucker.Kommunikation GmbH
Fon 030 / 247 587 – 0
E-Mail: m.bonjer@zucker-kommunikation.de
www.zucker-kommunikation.de

*Like-Raten: Die Like-Rate beschreibt den Anteil der „Fans“ pro Seite, die innerhalb eines Monats einen Admin-Post geliket haben.

Trendreport 2011: TV-Marken auf Facebook

Posted on 21. July 2011 by zucker

  • Zucker.Kommunikation, Berlin, und Pilot, Hamburg, untersuchen Facebook-Profile der Top TV-Werbespender, Buddybrand, Berlin, lieferte Auswertungstechnik
  • Ergebnis 1: Marken setzen zunehmend auf Dialog und Service, Fanaktivierung wird schwieriger
  • Ergebnis 2: Vernetzung zu Klassik verbessert: „audience flow“ reicht von TV ins Social Web

Berlin – Hamburg, 22. Juli 2011 – Unternehmen und Marken in Deutschland gewinnen in den vergangenen zwölf Monaten massiv Fans auf Facebook (+22.000), verschlechtern aber sichtbar ihre Dialogkraft (-70%). Innerhalb der vier in 2010 identifizierten typischen Kommunikationsmuster von Marken findet eine deutliche Verschiebung hin zu dialogorientierten Auftritten innerhalb von Facebook statt. Erkennbar ist ein weiteres Muster, das sich bei der Markenführung zeigt: ein nutzwertiger Dialogansatz (Service-Brand). Der Anteil der sich aktiv mit einer Marke auseinandersetzenden Fans sinkt jedoch gegenüber dem Vorjahr dramatisch von 4,3 auf 1,5%. Das sind die zentralen Ergebnisse der Analyse von 75 ausgewählten Markenprofilen auf Facebook, die die Berliner PR-Agentur Zucker.Kommunikation zusammen mit Pilot, Agentur für Werbung im digitalen Zeitalter, und der Berliner Kreativagentur für digitale Markenführung buddybrand im April 2011 durchgeführt hat.

Der „Trendreport Juli 2011“ ist die Folgestudie der im Mai 2010 durchgeführten Analyse offizieller deutschsprachiger Facebook-Präsenzen von Marken mit hohen Werbespendings im deutschen Free-TV.

In den sozialen Medien angekommen: Marken agieren zunehmend dialogisch

Marken sind 2011 nicht nur verstärkt mit einem Profil auf Facebook präsent (30 der 75 Fanpages sind jünger als ein Jahr), sie schöpfen die Potenziale des sozialen Netzwerks auch besser aus: Verfolgte im Vorjahr noch jede zweite untersuchte Marke auf Facebook eine Push-Strategie, bei der es darum ging, Fans mit vornehmlich unternehmensrelevanten Informationen zu versorgen, so suchen Marken 2011 mehrheitlich den Dialog. Drei Viertel der untersuchten Pages kommunizieren mit ihren Fans in einer aktivierenden und dialogischen Weise.

2010 wurden vier typische Kommunikationsmuster von Marken auf Facebook identifiziert:

  1. Die Passive-Brand, die den Kanal kaum bis gar nicht bespielt, aber mit ihrer Präsenz Nutzern die Möglichkeit gibt, sich zur Marke zu bekennen („gefällt mir“).
  2. Die Sender-Brand, die ihren Fans Produkt- und Konzerninformationen auf Facebook mitteilt und so Facebook als Distributionskanal verwendet (Push-Strategie).
  3. Die Host-Brand, die die Pinnwand den Fans überlässt, selten Input liefert und den Dialog kaum sucht (Pull-Strategie).
  4. Die Friend-Brand, die mit den Fans in enger Interaktion steht und Facebook als dialogisches Instrument einsetzt (Interaktions-Strategie).

2011 konnte ein fünfter Typ identifiziert werden: die Service-Brand, die wie die Friend-Brand durch starke Dialogorientierung gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zur dieser steht hier jedoch ein nutzwertiger Dialog im Fokus der Kommunikationsbemühungen, der auf Problemlösung und Kundenwohlwollen abzielt. In der Nutzung von Facebook als Service- und Feedback-Kanal (z.B. Telekom hilft) zeigt sich zudem die Tendenz zu einer Umkehr der Interaktionsinduktion vom Seitenbetreiber hin zum User. Die „quantitative Ausrichtung“ in 2010 hatte in erster Linie den Aufbau einer kritischen Fanzahl zum Ziel. In 2011 haben Marken zunehmend die Rolle der Social Media innerhalb der Customer Journey definiert und eine entsprechende qualitative Ausrichtung der Fanseite vollzogen. Passive Brands spielen in 2011 keine Rolle mehr.

Der Anteil aktiver Markenfans sinkt

Die Markenprofile haben durchschnittlich gut 25.000 Fans, von denen sich im Untersuchungszeitraum jedoch lediglich 1,5 Prozent aktiv durch Postings, Kommentare oder Likes auf der Pinnwand der Pages beteiligten. 2010 interagierten im Schnitt noch 4,3 Prozent der Fans mit der Markenpage. Die höchsten durchschnittlichen Interaktionsraten erzielen Service-Brands (2,0%), gefolgt von Friend- und Host-Brands (1,5%). Sender-Brands erzielen mit 1,2% die geringste Interaktionsrate.

audience flow vom TV ins (Social) Web vereinfacht

Marken vernetzen ihre TV- und Onlineaktivitäten zunehmend und verbessern deutlich den „audience flow“ vom TV ins Web bzw. in die sozialen Medien. Drei Viertel der untersuchten TV-Spots enthalten einen Hinweis auf die Website des Werbetreibenden. Ebenfalls drei Viertel der Marken weisen auf der Website auf ihre offizielle Facebook-Präsenz hin – zumeist bereits auf der Startseite. Nur knapp die Hälfte der Marken nutzt auf der Website Empfehlungs-Funktionen wie Like- oder Share-Button. Drei Marken (Dove, Jacobs Krönung, Persil) weisen bereits im TV-Spot auf ihre Fanpage hin. Dieses Ergebnis fiel in 2010 deutlich geringer aus, einen Verweis auf Facebook in einem TV-Spot gab es 2010 gar nicht.

Unterschiedliche Interaktionsraten über Branchen- und Größencluster

Die Fanzahl und die Interaktionsrate einer Fanpage sind negativ miteinander korreliert: Je größer die Community, desto geringer der Anteil aktiver Fans. Dies gilt für vorliegende Untersuchung allerdings erst ab einer Größe von 5.000-10.000 Fans. Pages dieser Größe weisen die höchsten Interaktionsraten auf (2,2%). Unter den analysierten Branchen können Automobilhersteller ihre Fans am besten aktivieren (Interaktionsrate: 2,3%). Telekommunikationsunternehmen (1,7%), Finanzdienstleistern und Versicherungen (1,4%) sowie Herstellern von FMCGs (1,1%) gelingt dies weniger gut.

Der Trendreport zum Download auf Slideshare:
Trendreport 2010
Trendreport 2011

Trendreport: TV-Marken auf Facebook

Posted on 20. May 2010 by admin

  • Musiol Munzinger Sasserath, Zucker.Kommunikation und Nielsen untersuchen Facebook-Profile der aktivsten TV-Marken einer Woche im April/KW 15
  • Die Initiatoren des Reports identifizieren vier unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Facebook-Strategie der Marken
  • Nur 4,3 Prozent der Fans sind auf den Marken-Profilen in einer exemplarischen Woche aktiv

Berlin, 20. Mai 2010 – Für Deutschlands im TV beworbene Marken ist Webpräsenz völlig selbstverständlich. Aber nur ein relativ kleiner Teil verlängert die Konsumentenkommunikation in die dialogische Welt von Facebook, das mittlerweile führende Social Network. Die Markenprofile deutscher Unternehmen haben zu Beginn der Untersuchung durchschnittlich knapp 3.600 Fans („gefällt mir“) und stehen mit diesen in einem wenig intensiven Dialog: Lediglich 4,3 Prozent der Fans agieren auf den Marken-Profilen. Dabei überwiegen mit 61% „Gefällt mir“-Statements (lightweight interaction), gefolgt von 34% Kommentaren (midweight interaction) und nur 5% interagieren mit eigenen Postings, d.h. mit Text, Video oder Bildern (heavyweight interaction).

Durchschnittlich 3,2 Prozent neue Fans – absolut 114 – gewinnen die Unternehmen in der Woche. Mit einer Analyse von mehreren hundert Interaktionen 26 ausgewählter Markenprofile legt die Berliner PR-Agentur Zucker.Kommunikation zusammen mit der Markenberatung Musiol Munzinger Sasserath sowie dem Markt- und Medienforschungsunternehmen Nielsen eine aktuelle Bestandsanalyse vor. Der Report wirft ein strukturiertes Schlaglicht auf den Umgang der Unternehmen in Deutschland mit Facebook im Untersuchungszeitraum der Woche vom 12. April 00:00 Uhr bis 18. April 23:59 Uhr. Die Initiatoren des Reports griffen dabei u.a. auf die Auswertungsmöglichkeiten von The Nielsen Company und deren Online-Tool My BuzzMetrics zurück.
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Trendreport: Facebook, Marken & TV in Deutschland

Posted on 20. May 2010 by admin

Was machen große Marken in Deutschland auf Facebook? Dieser Frage sind Zucker.Kommunikation und die Markenberatung Musiol Munziger Sasserat für den Trendreport “Facbook, Marken & TV in Deutschland” nachgegangen. Unterstützt wurde der Report von The Nielsen Company Deutschland.

In der Debatte über die derzeitigen fundamentalen Veränderungen durch Social Media wird meist anhand von Fallbeispielen, gerne auch aus den „so viel weiteren USA“ und auf Basis persönlicher Einschätzungen der unterschiedlichen Lager, diskutiert. Zum Teil wirkt es, als ob es mehr um Ideologien und grundsätzliches Dafür und Dagegen als um Fakten geht. Dabei bleibt das Ziel für Markenverantwortliche und Agenturen immer das gleiche, denn es gilt Präferenz für die Marke zu schaffen und dazu können soziale Netzwerke mit Sicherheit beitragen. Dennoch gibt es bislang nur wenige systematische Erhebungen über den aktuellen Status in Deutschland.

Idee der Initiatoren war es daher, sich erstmals mit den „ganz normalen“ Marken, nämlich den großen und bekannten Marken mit breiten Zielgruppen und starker TV-Präsenz zu beschäftigen. Im Rahmen einer strukturierten Bestandsaufnahme wird in diesem Trendreport ein Schlaglicht auf die Aktivitäten der großen Marken in Facebook – als dem mittlerweile größten sozialen Netzwerk ohne thematischen Schwerpunkt – geworfen.

Hier ist der Trendreport zum Ansehen…

CC-BY Zucker.Kommunikation + Musiol Munziger Sasserath

…und als Download.

Was Unternehmen twittern: Trendreport Oktober 2009

Posted on 16. December 2009 by admin

  • Zweiter Corporate-Twitter-Trendreport von Blätterwald und Zucker.Kommunikation mit Fokus „Banken und Finanzdienstleister“
  • Durchschnittlich fast doppelt so viele Follower wie im Sommer
  • Verlinkung nimmt stark zu, Direktansprachen seltener
  • Banken: weniger Dialog und Kundennutzen, mehr Werbung

Berlin, 15. Dezember 2009 – Die Berliner PR-Agentur Zucker.Kommunikation und Blätterwald (Büro für Medienresonanzanalyse) haben zum zweiten Mal die Twitter-Aktivitäten deutscher Unternehmen analysiert. Nach dem Trendreport vom Sommer 2009 standen in der Herbststudie Banken und Finanzdienstleister im Fokus. Im Untersuchungszeitraum von einer Woche (12.-18.10.2009) wurden insgesamt 1.205 Tweets von 67 ausgewählten Unternehmen, davon 18 Banken und Finanzdienstleister, untersucht.

Mit durchschnittlich 1.240 Followern abonnierten im Herbst 2009 fast doppelt so viele User die Twitter-Channels der untersuchten Unternehmen wie im ersten Erhebungszeitraum Ende Juni. Die Zahl der Tweets pro Unternehmen und Woche stieg leicht von durchschnittlich 13 auf 15. Banken und Finanzdienstleister haben mit 264 im Schnitt deutlich weniger Follower als andere Unternehmen und versenden weniger Tweets (Schnitt: 10). Weiterlesen →

Trendreport Herbststudie: So twittern deutsche Unternehmen

Posted on 15. December 2009 by admin

Zucker. Kommunikation und Blätterwald haben zum zweiten Mal die Inhalte der Twitter-Profile deutscher Unternehmen untersucht. Nach dem Trendreport vom Sommer 2009 standen in der Folgestudie vor allem die Profile deutscher Banken und Finanzdienstleister im Fokus. Die Erhebung und Analyse von insgesamt 1.205 Tweets aus 67 ausgewählten Unternehmen schafft eine inhaltliche Bewertung von twitternden Unternehmen in Deutschland. Der Untersuchungszeitraum von einer Woche (12. bis 18.10.2009) wirft ein Schlaglicht auf den Umgang der Unternehmen mit dem Microbloggingdienst Twitter.

Hier ist der Trendreport zum Ansehen…

… und zum Download:

- Twitter-Studie.

Die Vollversion der Studie können Sie per Mail anfordern bei m.bonjer [at] zucker-kommunikation.de

Was Unternehmen twittern: Trendreport August 2009

Posted on 27. August 2009 by admin

  • Blätterwald und Zucker.Kommunikation untersuchen Twitter-Inhalte von über 50 Unternehmen
  • Etwa die Hälfte aller Tweets der Unternehmen sind dialogisch
  • Report belegt unklare Zuständigkeiten für Twitter innerhalb der Firmen


Berlin, 27. August 2009 – Dialog-Themen bestimmen die Inhalte der Hälfte aller Tweets, etwa ein Drittel sind Nachrichten und 17 Prozent der Tweets bestehen aus Werbung. Die Twitterprofile deutscher Unternehmen, bzw. deutscher Niederlassungen internationaler Unternehmen haben durchschnittlich 661 Follower, sie folgen 350 fremden Profilen und posten durchschnittlich 13 Tweets pro Woche. Mit einer Analyse von insgesamt 723 Tweets aus 53 ausgewählten Unternehmen legt die Berliner PR-Agentur Zucker.Kommunikation zusammen mit Blätterwald (Büro für Medienresonanzanalyse) erstmalig eine inhaltliche Bewertung von twitternden Unternehmen vor. Der Untersuchungszeitraum von einer Woche wirft ein Schlaglicht auf den Umgang der Unternehmen mit dem Microbloggingdienst Twitter. Weiterlesen →

Trendreport: So twittern deutsche Unternehmen

Posted on 24. August 2009 by admin

Zucker. Kommunikation und Blätterwald haben die Inhalte der Twitter-Profile deutscher Unternehmen im Sommer 2009 untersucht. Die Erhebung und Analyse von insgesamt 723 Tweets aus 53 ausgewählten Unternehmen schafft erstmalig eine inhaltliche Bewertung von twitternden Unternehmen in Deutschland. Der Untersuchungszeitraum von einer Woche (20. bis 27.7.) wirft ein Schlaglicht auf den Umgang der Unternehmen mit dem Microbloggingdienst Twitter.

Hier ist der Trendreport zum Ansehen…

… und zum Download:

- Twitter-Studie.

Die Vollversion der Studie können Sie per Mail anfordern.

Studie: 13 Millionen Deutsche sind Partizipative Konsumenten

Posted on 24. April 2009 by admin

Berlin 24.04.2009 - Mit einer aktuellen Studie hat Zucker.Kommunikation, Agentur für strategische Marken-PR, einen neuen Konsumenten-Typus identifiziert: Der Partizipative Konsument (PARKO), der die Schnittmenge aus der LOHAS-Zielgruppe (Lifestyle of Health and Sustainability) und intensiven Online-Usern bildet. PARKOs verstehen sich als aktive Marktteilnehmer, die bei ausgeprägter Nutzung des Internets nicht nur bewusst konsumieren, sondern sich auch aktiv und kritisch mit der Kommunikationsarbeit von Unternehmen und Marken auseinandersetzen und Veränderungen fordern.

parko

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