Zucker Kommunikation – Social Media Newsroom



Viral Video Award 2013: Die Sieger stehen fest

Posted on 18. November 2013 by admin

  • „Theory of Everything Discovered and Explained“ gewinnt Publikumspreis
  • Fachjury zeichnet „Follow the Frog“ als bestes Viral 2013 aus
  • Award für bestes politisches Viral geht an „Fragile Childhood“

Berlin, 18.11.2013 – Im Rahmen des 29. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin wurde am Freitagabend der von interfilm und Zucker.Kommunikation präsentierte Viral Video Award für die besten viralen Videos des Jahres vergeben.

Der Publikumspreis ging an das Viral The Theory of Everything Discovered and Explained des Dating-Portals Lovestruck. Das Video preist in origineller und charmanter Art die alles dominierende Kraft der Liebe – und dies mittels der Astrophysik. Der Clip des britischen Regisseurs Edward L. Dark erhielt trotz seiner für ein Viral ungewöhnlichen Länge von über fünf Minuten die höchsten Bewertungen beim Online-Voting, an dem sich über 20.000 User beteiligten.

Die Schauspielerin Julia Richter (Sass, Sushi in Suhl), Christian Brandes, Betreiber eines der beliebtesten deutschsprachigen Blogs (www.schleckysilberstein.de) und der Regisseur Sven Taddicken (Emmas Glück, Mein Bruder, der Vampir) bildeten die Fachjury des Awards 2013.

Sie prämierten den Clip Follow the Frog der Rainforest Alliance als bestes Viral des Jahres. Die Begründung der Jury: „Der Spot schafft es auf humorvolle Weise, eine einfache Wahrheit auszusprechen: Den Regenwald retten wir an der Supermarktkasse, nicht vor Ort.“ Überzeugt habe die Jury die „mitreißende und hoch amüsante Geschichte, noch mehr jedoch der gelungene Versuch, das Thema Nachhaltigkeit erfrischend charmant und ohne Pathos zu behandeln.“

Die Auszeichnung für das beste politische Viral mit den Themen Klima, Demokratie und Gerechtigkeit erhielt der Film Fragile Childhood – Monsters der finnischen Initiative Lasinen Lapsus, deren Ziel es ist, Kindern zu helfen, die unter dem Alkoholmissbrauch ihrer Eltern leiden. Das Video ist der Jury zufolge „nicht nur handwerklich und kreativ exzellent, es trifft auch präzise das Herz ihrer Adressaten. Die Klarheit der Botschaft und die Einfachheit der Idee sorgen für eine Effektivität, die Kommunikation in der Qualität selten erreicht.” Die Jury sei davon überzeugt, „dass der Spot Fragile Childhood von allen Nominierungen die größte Wirkung entfaltet.”

Preisgeber der Viral Video Awards 2013 waren neben der Heinrich-Böll-Stiftung Kobalt Productions und fritz-kola. Das Preisgeld betrug jeweils 1.000 Euro. Insgesamt wurden über 400 Arbeiten aus fast 50 Ländern für den Wettbewerb eingereicht.

Über interfilm

interfilm Berlin steht seit über 25 Jahren für internationales Engagement rund um den Kurzfilm. Das jährlich veranstaltete Internationale Kurzfilm Festival Berlin und der interfilm Kurzfilm Verleih und Vertrieb sind die zentralen Aktionsbereiche der interfilm Berlin Management GmbH. Das 1982 gegründete Festival zählt heute mit 13.000 Zuschauern aus aller Welt zu den wichtigsten Kurzfilmfestivals Europas. Aus 4.000 eingereichten Kurzfilmen werden jedes Jahr etwa 500 auf dem fünf Tage dauernden Festival gezeigt. Neben dem Internationalen und dem Deutschen Wettbewerb werden auch Dokumentar-, Trash- und Kinderfilme prämiert. Schwerpunktprogramme bieten Einblick in die Produktionslandschaft ausgewählter Genres, Länder und Regionen. Sonderprogramme, Panels und Seminare thematisieren Virals, Musikvideos, Werbefilme, historische Kurzfilme, Retrospektiven, Internet-Innovationen u.v.m.

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Zucker.Kommunikation ist eine unabhängige Agentur für strategische Marken-PR mit Sitz in Berlin. Seit 1998 betreut Zucker.Kommunikation Marken, Unternehmen und Institutionen wie Blumenbüro Holland, Direct Line, Foot Locker, Fleurop, Plantronics, Curaçao u.a. Geschäftsführer sind Matthias Bonjer und Oliver Kottwitz. Im aktuellen PR-Ranking von Gerhard A. Pfeffer belegt Zucker.Kommunikation Platz 3 unter den Lifestyle-PR-Agenturen in Deutschland.

Über die Heinrich-Böll-Stiftung

Demokratie und Menschenrechte durchsetzen, gegen Umweltzerstörung angehen, soziale Teilhabe für alle gewährleisten, Konflikte mit zivilen Mitteln lösen, die Freiheit des Individuums verteidigen – das sind die Ziele, die das Handeln der Heinrich- Böll-Stiftung bestimmen. Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht sich als eine Agentur für grüne Ideen und Projekte, als eine reformpolitische Zukunftswerkstatt sowie ein internationales Netzwerk. Sie steht der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe und fördert die Entwicklung einer demokratischen Zivilgesellschaft im In- und Ausland. Heinrich Bölls Aufforderung zur zivilgesellschaftlichen Einmischung in die Politik ist Vorbild für die Arbeit der Stiftung.

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Viral Video Award 2012: Volkswagen, Midttrafik und Oxfam ausgezeichnet

Posted on 19. November 2012 by admin

  • „A crash course to shine“ gewinnt Publikumspreis
  • Fachjury zeichnet „Epic Bus Ad“ als bestes Viral 2012 aus
  • Award für bestes politisches Viral geht an „Mit Essen spielt man nicht“

Berlin, 19.11.2012 – Im Rahmen des 28. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin wurde am Freitagabend der von interfilm und Zucker.Kommunikation präsentierte Viral Video Award für die besten viralen Videos des Jahres vergeben.

Der Publikumspreis ging an das Viral „A crash course to shine“ von Volkswagen. Der Film, als Make-up-Tutorial der Niederländerin Nikkie de Jager „getarnt“, weist auf die Gefahren des Schminkens am Steuer hin. Eingebettet in einen der meistabonnierten Beauty Channels auf Youtube („Nikkie Tutorials“) und in dessen Logik und Optik gestaltet überrascht der Clip die Zuschauer mit einem echten Schockmoment. Das Video erhielt die höchsten Bewertungen beim Online-Voting.

Die TV-Moderatorin und -Produzentin Tita von Hardenberg (Kobalt Productions), Ronny Kraak, Betreiber eines der beliebtesten deutschsprachigen Blogs (www.kraftfuttermischwerk.de), und der Videojournalist und Entertainer Ivo Smolak bildeten die Fachjury des Awards 2012.

Sie prämierten den Clip „Epic Bus Ad“ des dänischen Verkehrsunternehmens Midttrafik als bestes Viral des Jahres. Die Begründung der Jury: „Noch nie hat es ein öffentliches Verkehrsunternehmen geschafft, so sympathisch rüberzukommen.“ Das Video appelliere „überraschend, visuell rasant, komisch und erfrischend an den Zuschauer, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.“

Die Auszeichnung für das beste politische Viral mit den Themen Klima, Demokratie und Gerechtigkeit erhielt die Animation „Mit Essen spielt man nicht: Nahrungsmittel-spekulation stoppen!“. Der unabhängigen Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam Deutschland „gelingt mit dem Clip eine brillante visuelle Umsetzung des komplexen Themas Nahrungsmittelspekulation. Dabei wird das Thema, das noch nicht in aller Munde ist, mit einer einfachen Idee auf den Punkt gebracht, ohne zu sehr zu vereinfachen“, so die Jury.

Eine lobende Erwähnungen erhielt der Film „How to look your best the morning after“. Das Video der britischen NGO „Refuge“ nimmt ebenfalls den Trend von Make-up-Tutorials auf, um auf das Problem häuslicher Gewalt hinzuweisen. „Den Machern gelingt dabei eine perfekte Imitation des Genres. Eine einmalige Leistung, das ernste Thema häusliche Gewalt mit solch schwarzem Humor zu zeigen und einer breiten Öffentlichkeit das doppelte Versteckspiel der Betroffenen vor Augen zu führen“, begründet die Jury die lobende Erwähnung.

Preisgeber der Viral Video Awards 2012 waren neben der Heinrich-Böll-Stiftung Kobalt Productions und fritz-kola. Das Preisgeld betrug jeweils 1.000 Euro. Medial unterstützt wurde der Award unter anderem von dem Polit-Blog „netzpolitik.org“ und dem Magazin „Sleaze“.

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interfilm Berlin steht seit über 25 Jahren für internationales Engagement rund um den Kurzfilm. Das jährlich veranstaltete Internationale Kurzfilm Festival Berlin und der interfilm Kurzfilm Verleih und Vertrieb sind die zentralen Aktionsbereiche der interfilm Berlin Management GmbH. Das 1982 gegründete Festival zählt heute mit 13.000 Zuschauern aus aller Welt zu den wichtigsten Kurzfilmfestivals Europas. Aus 4.000 eingereichten Kurzfilmen werden jedes Jahr etwa 500 auf dem fünf Tage dauernden Festival gezeigt. Neben dem Internationalen und dem Deutschen Wettbewerb werden auch Dokumentar-, Trash- und Kinderfilme prämiert. Schwerpunktprogramme bieten Einblick in die Produktionslandschaft ausgewählter Genres, Länder und Regionen. Sonderprogramme, Panels und Seminare thematisieren Virals, Musikvideos, Werbefilme, historische Kurzfilme, Retrospektiven, Internet-Innovationen u.v.m. Weitere Informationen unter www.interfilm.de

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Demokratie und Menschenrechte durchsetzen, gegen Umweltzerstörung angehen, soziale Teilhabe für alle gewährleisten, Konflikte mit zivilen Mitteln lösen, die Freiheit des Individuums verteidigen – das sind die Ziele, die das Handeln der Heinrich- Böll-Stiftung bestimmen.
Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht sich als eine Agentur für grüne Ideen und Projekte, als eine reformpolitische Zukunftswerkstatt sowie ein internationales Netzwerk. Sie steht der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe und fördert die Entwicklung einer demokratischen Zivilgesellschaft im In- und Ausland. Heinrich Bölls Aufforderung zur zivilgesellschaftlichen Einmischung in die Politik ist Vorbild für die Arbeit der Stiftung.

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Viral Video Award 2012: Online-Voting gestartet

Posted on 15. October 2012 by admin

  • 21 Nominierte aus 500 Einreichungen stellen sich bis zum 15.11. auf www.viralvideoaward.com zur Wahl des Publikumspreises
  • Tita von Hardenberg, Ronny Kraak und Ivo Smolak vergeben Jury-Preise
  • Verleihung des 5. Viral Video Awards am 16.11. in Berlin

Berlin, 15.10.2012 – Ab jetzt kann wieder einen Monat lang online für den Publikumspreis des Viral Video Award abgestimmt werden. Aus 522 eingereichten viralen Webvideos aus 57 Ländern haben die PR-Agentur Zucker.Kommunikation, interfilm Berlin und die Heinrich-Böll-Stiftung 21 Finalisten nominiert, die auf www.viralvideoaward.com angesehen und bewertet werden können. Der 5. Viral Video Award wird am 16. November im Rahmen des 28. Internationalen Kurzfilmfestivals interfilm Berlin vergeben.

Die Bandbreite der nominierten Filme reicht vom spektakulär inszenierten Action-Clip eines TV-Senders bis zur Handkamera-Dokumentation einer werbekritischen Guerilla-Kampagne. Animationen werben für die Schönheit Indiens oder kritisieren Waffenhandel made in Germany. Bedrückende Aufklärungsvideos stehen neben lässig in Szene gesetzter und witziger Produktwerbung. Ob also für Bier, Kosmetik oder TV-Geräte geworben oder auf politische Themen wie Menschenrechte, Nahrungsmittelspekulationen, Energiepolitik oder Meinungsfreiheit aufmerksam gemacht wird: Die nominierten Virals vermitteln ihre Botschaft im Netz – sehr unterschiedlich, aber immer auf kreative und eindringliche Weise.

Der Viral Video Award wurde 2008 als erster Wettbewerb für virale Filme auf einem Filmfestival in Deutschland etabliert – er feiert dieses Jahr seinen fünften Geburtstag. Neben dem durch das Voting ermittelten Publikumspreis werden der Jury-Preis für das beste Viral des Jahres und zum dritten Mal der Preis für das beste politische Viral mit den Themen Klima, Demokratie oder Gerechtigkeit vergeben. Preisgeber der mit je 1.000,- Euro dotierten Awards sind fritz-kola, Kobalt und die Heinrich-Böll-Stiftung.

Die Fachjury ist mit der TV-Moderatorin und -Produzentin Tita von Hardenberg (Kobalt Productions), Ronny Kraak, Betreiber eines der beliebtesten deutschsprachigen Blogs (www.kraftfuttermischwerk.de), und dem Videojournalisten und Entertainer Ivo Smolak kompetent und vielseitig besetzt.

Auf der Preisverleihung am 16. November um 21 Uhr im Roten Salon der Volksbühne Berlin werden alle nominierten Virals präsentiert und die drei Gewinnerfilme mit dem Viral Video Award ausgezeichnet. Als Moderator wird Jan Lerch durch die Veranstaltung führen.

Über interfilm

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Demokratie und Menschenrechte durchsetzen, gegen Umweltzerstörung angehen, soziale Teilhabe für alle gewährleisten, Konflikte mit zivilen Mitteln lösen, die Freiheit des Individuums verteidigen – das sind die Ziele, die das Handeln der Heinrich- Böll-Stiftung bestimmen.
Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht sich als eine Agentur für grüne Ideen und Projekte, als eine reformpolitische Zukunftswerkstatt sowie ein internationales Netzwerk. Sie steht der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe und fördert die Entwicklung einer demokratischen Zivilgesellschaft im In- und Ausland. Heinrich Bölls Aufforderung zur zivilgesellschaftlichen Einmischung in die Politik ist Vorbild für die Arbeit der Stiftung.

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Viral Video Award 2011: Non-profit Virals bei Publikum und Jury ganz vorne

Posted on 21. November 2011 by admin

  • „VW – The Dark Side“ gewinnt Publikumspreis
  • Fachjury zeichnet Aufklärungsvideo „Aides Graffiti“ als bestes Viral 2011 aus
  • Award für bestes politisches Viral geht an „Standing Up for Freedom“

Berlin, 21.11.2011 – Im Rahmen des 27. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin wurde am Freitagabend der von interfilm und Zucker.Kommunikation präsentierte Viral Video Award für die besten viralen Videos des Jahres vergeben.

Der Publikumspreis ging an das Viral „VW – The Dark Side“ von Greenpeace UK. Das Video erhielt die höchsten Bewertungen beim Online-Voting. Der Film kritisiert den Widerstand des Automobilkonzerns VW gegen europäische Klimaschutzgesetze, indem er den im Web sehr erfolgreichen VW-Werbespot „The Force“ aufnimmt und die Geschichte des kleinen Darth Vader in einen Kampf Gut gegen Böse überführt.

Die Radiomoderatorin Marion Brasch (radio eins), der Filmschaffende Alexander Lehmann, Preisträger des Viral Video Awards 2009 („Du bist Terrorist“), und der Blogger René Walter (Nerdcore) bildeten die Fachjury des Awards 2011.

Sie prämierten „Aides Graffiti“ von Yoann Lemoine (Frankreich) als bestes Viral des Jahres. Die Begründung der Jury: „Das Viral macht mit Hilfe der ‚Kunst des stillen Örtchens‘, den typischen Kritzeleien auf öffentlichen Toiletten, auf das wichtige gesellschaftliche Thema HIV/Aids aufmerksam. Originell, witzig, frivol-frech und ohne erhobenen Zeigefinger.“

Die Auszeichnung für das beste politische Viral mit den Themen Klima, Demokratie und Gerechtigkeit erhielt „Standing Up for Freedom“, eine Animation anlässlich des 50. Jubiläums der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Die tschechisch-spanische Koproduktion von Carlos Lascano „erzählt mit Mitteln der Streetart eine Geschichte, die gleichzeitig bewegt, verstört und berührt“, so die Begründung der Jury. Das Video „vermittelt in surrealem Stil auf den Punkt ein Gefühl für das, wofür Amnesty International seit 50 Jahren steht.“

Lobende Erwähnungen erhielten die Filme „A Liter of Light“ von Nick Santiago und Mike Talampas (Philippinen) sowie „Jan 25th – Take what’s yours!“ von Tamer Shaaban (Ägypten). „A Liter of Light“ zeigt anschaulich und mit dokumentarischen Mitteln, wie man aus der Not eine Tugend machen kann, indem man weggeworfene Plastikflaschen zur Beleuchtung von Wellblechhütten eines philippinischen Armeviertels umfunktioniert. Der Film „Jan 25th – Take what’s yours!“ wurde ohne finanzielle Mittel zwei Tage nach Beginn der Proteste mitten in die revolutionäre Situation in Ägypten hinein veröffentlicht. Er gibt die Stimmung des revolutionären Wandels emotional wieder. Das Video verbreitete sich viral im Web und erzielte innerhalb kürzester Zeit Millionen von Klicks.

Preisgeber der Viral Video Awards 2011 waren neben der Heinrich-Böll-Stiftung die Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft und Schwarze Dose 28. Das Preisgeld betrug jeweils 1.000 Euro. Medial unterstützt wurde der Award unter anderem von dem Polit-Blog „netzpolitik.org“ und den „Fünf Filmfreunden“.



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