Trendreport: So twittern deutsche Unternehmen
Zucker. Kommunikation und Blätterwald haben die Inhalte der Twitter-Profile deutscher Unternehmen im Sommer 2009 untersucht. Die Erhebung und Analyse von insgesamt 723 Tweets aus 53 ausgewählten Unternehmen schafft erstmalig eine inhaltliche Bewertung von twitternden Unternehmen in Deutschland. Der Untersuchungszeitraum von einer Woche (20. bis 27.7.) wirft ein Schlaglicht auf den Umgang der Unternehmen mit dem Microbloggingdienst Twitter.
Hier ist der Trendreport zum Ansehen…
… und zum Download:
Die Vollversion der Studie können Sie per Mail anfordern.

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TRACKBACK: Die Schlußfolgerung aus diesem Zahlenwust: Auch bei den insgesamt sehr wenigen Firmen, die den Dienst überhaupt nutzen, wird Twitter noch nicht als Dialoginstrument verstanden. Die meisten Firmen setzten den Zwitscherdienst als zusätzlichen Kanal ein, um mit Hilfe von Links auf ihre Informationsangebote hinzuweisen. Dementsprechend findet kaum eine (durchaus mögliche aber auch zeitaufwändige) Echtzeit-Kommunikation mit anderen Twitterern statt. Und infolgedessen ist auch die Bereitschaft der Zwitscher-Community in Deutschland wenig ausgeprägt, einem Unternehmensaccount zu folgen. Allerdings stehen wir hier zu Lande bei der Nutzung dieses Instruments auch erst ganz am Anfang. In zwei Jahren wird die Situation sich vermutlich schon ganz anders darstellen.
ich sehe das anders: Die meisten Unternehmen zwitschern sicher erst seit diesem Jahr. Dafür wird das schon recht rege genutzt, vor allem wenn man Vergleiche anstellt. Beispielsweise zu Unternehmensprofilen auf Facebook oder den Anfangsjahren bei XING. Und scheinbar, wenn man der Vorab-Veröffentlichung auf dem Karriere-Blog von Jochen Mai folgt (warum eigentlich dort?), gar nicht mal so schlecht. Jajaja, man kann ales dialogischer gestalten. Das kommt bestimmt noch…
Einen schönen Beitrag zur Unfähigkeit der Unternehmen findet man hier:
http://www.trendopfer.de/wahrheit/2009/08/wenn-unternehmen-twittern/
Danke für die Studie!
723/53 = 13.64 Tweets pro Unternehmen. Das kann man nicht als Analyse bezeichnen. Die bunten Grafiken im Trendreport zu erstellen war sicher ungleich aufwändiger als die “Studie” selbst.
Die Angaben zur Datengrundlage sind viel zu ungenau.
Mal wird von einer Zufallsauswahl gesprochen, dann wieder von (willkürlich) ausgewählten Unternehmen – wie genau man zur Stichprobe gelangt ist, lässt sich nur vermuten.
Aussagekraft und Nutzen dieser Studie liegen bei Null. Reaktionen auf Tweets und damit die Qualität der Beiträge werden erst gar nicht berücksichtigt, die Auswahl der beobachteten Kanäle ist fragwürdig. Wirkt wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für einen Praktikanten, für den Social Media ein Fremdwort ist.